In der Initiative Gedenkort „Hotel Silber“ sind mittlerweile 23 Initiativen bzw. Vereine zusammengeschlossen...
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DGB Region Nordwürttemberg
Im Newsletter des DGB Region Nordwürttemberg vom 21. April 2010 schreibt Julia Friedrich, Regionssekretärin:
"Die Initiative und die unterstützenden Organisationen, zu denen auch der DGB Nordwürttemberg gehört, wollen den authentischen Ort der ehemaligen Stuttgarter Gestapozentrale in Form des historischen Gebäudes in der Dorotheenstraße 10 in Stuttgart beim Karlsplatz – bekannt unter dem Namen „Hotel Silber“ - erhalten. Wir wenden uns damit gegen die Pläne der Stadt Stuttgart, das Gebäude abzureißen und einen neuen Bürokomplex „da Vinci“ dort hochzuziehen."
Offener Brief an Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster vom 10.08.2010
Presseecho
Hohenlohe-ungefiltert veröffentlicht Brief und Hintergründe am 12. August. In einem Artikel der StZ vom 13. August schreibt Thomas Borgmann über den Aufruf der DGB Chefs, zitiert aus dem Brief und nennt Hintergründe. Am 16. August bringt die Südwestpresse In den Nachrichten aus der Region Stuttgart eine Kurzmeldung unten auf dieser Seite.
Was wir wollen
Wir wollen den authentischen Ort der ehemaligen Stuttgarter Gestapozentrale in Form des historischen Gebäudes in der Dorotheenstraße 10 in Stuttgart beim Karlsplatz – bekannt unter dem Namen „Hotel Silber“ - erhalten.
Dieses historische Gebäude „Hotel Silber“ soll als Gedenkstätte mit einem NS-Dokumentationszentrum, als Lernort und Bildungsstätte, mit einer Bibliothek und Räumen für Veranstaltungen eingerichtet werden – nach dem Vorbild des seit 1981 bestehenden EL-DE Hauses in Köln.
Die nach 1945 aufgebrachten Übertünchungen in den Kellerräumen sollen wieder behutsam wie in Köln entfernt werden, um festzustellen, ob und welche Inschriften und Zeichnungen der dort inhaftierten Menschen noch erhalten sind, um diese zu restaurieren.
Wir wünschen, dass eine ständige Ausstellung zum Thema „Stuttgart im Nationalsozialismus“ eingerichtet wird, die bei der Eröffnung der geforderten Gedenkstätte gezeigt wird.
Wir wünschen die Einrichtung einer Forschungsstelle, die weitere Unterlagen über die NS-Zeit in Stuttgart und Württemberg zusammenträgt und die Biographien von Opfern und auch von Täterinnen und Tätern erforscht.








